Nordostsee Kanal

Wieder wurden die Räder aufs Autodach gestellt. Heute soll es bei Sonnenschein an den NOK gehen. Von Gettorf fahren wir über Revensdorf, Lindau, Groß Königsförde und Schinkel an den Kanal. Auf der Nordseite geht es weiter über Landwehr bis nach Holtenau. Nachdem wir ca. 35 km geradelt sind, gönnen wir uns eine Kaffeepause direkt an der Einfahrt zum Kanal beim „Schiffsausrichter“ Thiessen. Danach fahren wir weiter auf dem OKRW bis nach Strande. Auch hier wird noch einmal eine kleine Pause eingelegt bevor es dann an die Rücktour geht über Dänischenhagen, Studenhagen, Kaltenhof, Krück, Felm und Osdorf bis nach Gettorf. Nach 4,5h Fahrzeit ist eine sehr schöne Tour nach geradelten 66 Km zu Ende.

An der Flensburger Förde, auf dänischer Seite

Charlie und ich haben die Räder aufs Autodach geladen und sind mit dem Auto an die dänische Grenze gefahren. In Wassersleben kommen die Räder wieder vom Dach und unsere Radtour entlang der Flensburger Förde auf Dänischer Seite kann starten. Über die kleine Holzbrücke passieren wir den Grenzübergang „Schusterkate“nach Dänemark. Kurz nach der Grenze führt der Radweg durch einen Wald. Hier ist der Weg sehr steinig und teilweise sehr steil! Für ungeübte Radfahrer ist dieser Weg nicht unbedingt zu empfehlen. Dafür ist die Strecke direkt an der Förde sehr schön und auch gut zu fahren. In Sönderhav reihen wir uns in eine lange Schlange von Wartenden ein, die, wie wir, an der bekanntesten Hotdog Bude Dänemarks Pommes, Pölser oder Hotdog erstehen wollen. Soooo doll sind die u. E. aber auch wieder nicht. Wie auch immer, wer hier vorbei kommt muss einen Halt einlegen. Und sei es auch nur, um den Blick über die Förde und auf die Ochseninseln zu geniessen! Weiter geht es für uns über Rinkenäs nach Grasten. Zurück fuhren wir über Egernsund wieder die gleiche Strecke zurück. Die Gesamtstrecke betrug 52 km und ist eine schöne Halbtagestour, die durchaus auch als Tagestour bis nach Sonderburg ausgedehnt werden kann. Übrigens die Dänen haben Ihre Krone behalten. Man kann zwar mir Euro bezahlen, erhält als Wechselgeld allerdings in der Regel Kronen zurück. 🙁

Aber nun: Winter ade

Am 01. März ist dann aber der Winter 10/11 endgültig vorbei und ich kann an regelmäßige Touren denken.
Das erste Märzwochenende verbringen wir in Barsinghausen und Norddeich. Mein Faltrad habe ich mitgenommen. Im Deister versuche ich mich erstmals an einigen Steigungen. Stelle aber ganz schnell fest, dass mein Faltrad mit der vorhandenen 7 Gang-Kettenschaltung hierfür nicht geeignet ist. Der kleinste Gang ist immer noch zu groß übersetzt. Aber einen kleinen Eindruck, wie es sein kann, habe ich schon mal bekommen! 😉

Das Fahren in Norddeich ist ungleich einfacher. In Ostfriesland und vor den Deichen ist es flach, ganz flach. 😉  Steigungen gibt es nicht! Weit und breit ist kein Berg in Sicht. Dafür gibt es aber Wind und der kann zuweilen schon recht heftig wehen. Und irgendwann, egal in welche Richtung man zunächst auch fährt, kommt dieser Wind von vorne. Und dann wird es schon sehr anstrengend. Spaß macht das Radfahren dort aber allemal! Die Weite des Himmels und des Wassers spüren, das hat schon was. *nichtmissenmöchte* Die Farben und die Wolkenbilder wechseln sehr schnell und beeindrucken immer wieder aufs neue. Hier kann man die Seele baumeln lassen, die Natur hautnah erleben, die Salzluft auf den Lippen schmecken und so herrlich entspannen. Unterbrochen wird das entspannte Radeln nur von den vielen Schafzäunen und Toren, die man passieren muss.